Eigentum in der Regionalgesellschaft
Die Autoren laden nach einem kurzen Rückblick auf die Geschichte des Eigentums zu einer Besichtigungsreise in erfolgreiche Initiativen einer regional aufgestellten Gesellschaft ein, in denen es gelingt, sich vom Diktat globalistisch agierender Machteliten und deren Vasallen zu lösen. Nach wichtigen Lebensbereichen aufgegliedert – darunter Bildung, Boden, Energie, Handel, Handwerk, Heilung, Nahrung, Samen, Wasser, Wohnen – wird ein Panoptikum aktiver Projekte in den Regionen Deutschlands und Mitteleuropas entfaltet.
Im Mittelpunkt stehen die Eigentumsverhältnisse. Es wird eine breite Vielfalt der Optionen deutlich, wie wir Bürger im Land die Verfügungsgewalt über die Bedingungen für unser Leben im Rahmen legaler Rechtsformen in unsere Hände nehmen können. Die Autoren schlagen ein Drei-Säulen-Modell für Eigentum in der Regionalgesellschaft als Wegweiser vor, wie privates Unternehmenseigentum mit modernen Eigentumsformen (z.B. auch in Stiftungen und Vereinen) und gemeinschaftlicher Infrastruktur verbunden werden kann.
»Konkurrenz belebt das Geschäft.
Aber nur Kooperation sichert das Überleben.«
Hermann Schulze-Delitzsch,
Gründer der Genossenschaftsbewegung
»Es gibt hunderttausende Initiativen, Kooperativen und Genossenschaften, offene Werkstätten, Vereine und Verbünde aller Art, die produktiv tätig sind, gemeinsame Ziele verfolgen. … Sie sind unsere Inspiration, denn sie zeigen, was ›jenseits von Markt und Staat‹ möglich ist.«
Silke Helfrich und David Bollier,
Gründer der Gemeingüter-/Commons-Bewegung
»Die Behauptung, ›Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg‹ mag naiv optimistisch sein, doch verhält es sich gewiss so, dass dort, wo kein ›Wille‹ ist, viele ›Wege‹ unbegehbar werden.«
Erik Olin Wright,
US-amerikanischer Soziologe
»Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.«
Friedrich Wilhelm Raiffeisen,
Gründer der Genossenschaftsbewegung
Hier können Sie das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung als PDF herunterladen.